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7 Monate bei einem Radhersteller

Um genau zu sein, seit fast 7 1/2 Monaten fahre ich, zwischen Castrop-Rauxel – Nordrhein Westfalen und Mühlhausen – Thüringen, hin und her. Also, nicht jeden Tag! Denn das würde heißen, dass ich ca 9 Stunden + (danke liebe Bahn) in vollen Zügen leben würde.

Was mache ich denn da überhaupt und bei wem bist du?

Möve Bikes GmbH heißt die Manufaktur, wo ich tätig bin. Wir sind neu am Markt, also ein StartUp. Ich bin im Bereich Organisation für die kommenden Messen und für den Bereich Medien zuständig. D.h. buchen von Messen, Hotels etc.. Erstellung von Videos für den Youtube Channel. Produktfotos und Produktvideos mit externen Agenturen steuern. Sich mit Menschen unterhalten, die man aus dem Internet kennt, aber auch mit denen, die man aus den alten Medien kennt. Putzen und auch den Müll rausbringen – ja, das mache ich auch noch selbst!

Ich mache diesen Job sehr gerne, ich liebe diesen Job einfach. Er erfüllt mich und es macht richtig Spaß ein Bike zu sehen, wo du nur den Rahmen hast und dann wird diskutiert. Welche sonstigen Anbauteile sollen daran. Pro und Contra, alles ausprobieren, sind diese Felgen oder andere besser geeignet. Nehmen wir diesen oder den andern Sattel, Griffe, Bremsanlagen, Reifen …, sich in die Käufer reinzuversetzen, zu überlegen, nachzudenken und dann endlich das Ergebnis in den Händen zu halten und zu sich sagen:

„Ja, das kann ich auch als Fahrer so unterstützen“

Und dann? Dann gehst du raus, auf kleine Testballonmessen und setzt die Menschen auf das Bike und zurück kommt eines der fettesten Lächeln, die ich je gesehen habe, gepaart mit den Worten “Das ist echt der Hammer“. Was will man da noch mehr?

Klar, das sich auch zwischen den sehr positiven Kommentaren auch Negative einschleichen, das kennt ja jeder. Das es aber Tour-Foren gibt, wo die Admins nicht auf Regeln achten und alles durchwinken was geht, ist mir schleierhaft. Man wir dort auf das übelste persönlich Beleidigt. Aber was hat man in den Jahren gelernt “Don´t feed the Troll”, ganz ehrlich, wenn ich zu den “Herrschaften” da schreiben würde, lasst uns dort um diese Uhrzeit treffen und darüber reden, wird keiner von denen dort auflaufen.

Von da her: „Ihr seid mir egal!“!

Zum Thema 240 km weit weg von “Zuhause”. Ich habe immer Freunde und Bekannte ermutigt, dass wenn Sie die Chance bekommen ihr Leben wo anders zu bestreiten, dies auch tun sollten. Denn es sind nur diese Chancen im Leben die wir haben, andere Menschen/Kulturen kennen zu lernen und sich auch selbst weiter zu entwickeln. Das, wie man es so schön sagt, Leben von einer andern Seite zu betrachten, anstatt sich an das Altbewährte zu klammern. Ich habe, wie ich ja schon schrieb, das Glück nur 240 km von Castrop-Rauxel entfernt zu wohnen. Es ist aber immer noch eine recht große Entfernung, wo alle meine Freunde und der Rest der Familie sitzt. Ab und zu erwische ich mich, dass ich das Gefühl habe, hier gerade in einem Film zu sein. Das dies hier nicht wirklich real ist und dann dreht man sich um und wer liegt hinter einem.

BUDDY!

Buddy, der mich damals, als ich zum ersten Mal hier im Büro war, verbellte als ob es kein Morgen mehr gab. Der, der immer knurrend hinter mir Stand und von Katja und Tobias zu Ordnung gerufen wurde. Heute kann ich sagen, Buddy ist für mich ein Funken von “Ja du bist auch hier willkommen“. Jeden Morgen, wenn ich an meine Mac 27” 5K 16BG Ram 1T SSD Platte (ich weiß, ich übertreibe gerade wieder) sitze und Buddy kommt rein, muss ich mich 15Min mit ihm beschäftigen und glaubt mir, das tut echt gut!

So Leute, das war es erst mal, das nächste Update kommt dann so in 4-6 Monaten. 

Bis dahin Glück auf!

PS. Eine sehr gute Freundin sagte mal, “Den Ruhrpott bekommen man aus dem Florian nicht raus!” – Danke Schatz ich liebe dich!

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